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Elternsprechtag in der Schule: was ist das?

Elternsprechtag in der Schule

Ein Elternsprechtag bietet Eltern zweimal pro Schuljahr die Gelegenheit, den Austausch mit Lehrern zu suchen und sich über den aktuellen Leistungsstand der Jungen und Mädchen zu informieren. Diese Form des Gesprächs zwischen Eltern und Lehrern ist zumeist eine 10- bis 20-minütige Unterhaltung, bei der alle offenen Fragen geklärt werden sollen. Umso wichtiger ist es für Eltern, sich gut auf diese Gespräche vorzubereiten. Wer schon im Vorfeld das Gefühl hat, dass diese Dauer für die Besprechung zu kurz angesetzt ist, sollte von vornherein um einen Extratermin bitten.

Fragen bereits vor dem Elternsprechtag auf Papier bringen

Wer sich gut auf die Gespräche am Elternsprechtag vorbereiten möchte, sollte schon einige Tage vor diesem Ereignis die Fragen für die unterschiedlichen Lehrer notieren. Dadurch besteht genügend Zeit, um die Liste bis zum eigentlichen Sprechtag je nach Bedarf um weitere Fragen zu ergänzen. Zumeist vermitteln die Lehrkräfte im Rahmen der Gespräche von allein einen Überblick über die Leistungen der Kinder. Allerdings sind Noten nur ein thematisches Teilgebiet. Zugleich werden Probleme wie die Integration des Nachwuchses innerhalb der Klasse, Verhältnisse mit einzelnen Klassenkameraden oder die Teilnahme am Schulalltag besprochen.




Probleme gegenüber Lehrern offen ansprechen

Ratgeber wie https://www.schulranzen.net/blog/schulalltag/elternsprechtag-hilfreiche-tipps-rund-um-das-eltern-lehrer-gespraech/ empfehlen, sich ebenfalls Gedanken über wichtige Informationen an das Lehrpersonal zu machen. Je offener Probleme wie pubertätsbedingte Schwierigkeiten, Erkrankungen oder andere Thematiken angesprochen werden, desto besser können Lehrer das soziale Verhalten des Kindes beurteilen und dieses bei der Bewältigung unterstützen. Im Gegenzug dürfen die Lehrkräfte natürlich ebenfalls über positive Veränderungen wie dessen zunehmende Selbständigkeit oder die erste Liebe informiert werden. Dadurch erhalten Lehrer und Lehrerinnen einen besseren Gesamteindruck und können bestimmte Verhaltensweisen einfach leichter einschätzen.

Auf Fragen der Lehrer gut vorbereitet sein

Natürlich sollten Eltern nicht überrascht sein, wenn auch die Lehrer Fragen stellen, um einen besseren Gesamteindruck von den Schülern und Schülerinnen zu bekommen. Möglicherweise interessiert das Lehrpersonal, wie das Kind den Schulalltag reflektiert. Zeigen die Kinder in der Schule Verhaltensauffälligkeiten, versuchen die Lehrkräfte eventuell, Gründe für deren Benehmen zu finden. Außerdem sind die Pädagogen vielleicht daran interessiert zu erfahren, wie viel Zeit die Kinder in die Bearbeitung von Hausaufgaben oder das Lernen vor Arbeiten investieren.

Die Kinder so gut wie möglich in die Eltern-Lehrer-Gespräche einbeziehen

Generell ist eine gemeinsame Vorbereitung der Checkliste für den Elternsprechtag mit den Schulkindern empfehlenswert, insofern sich die Jungen und Mädchen nicht komplett gegen diese Vorstellung sperren. Möglicherweise möchten die Kinder sogar in die Vorbereitung einbezogen werden, damit Eltern die Lehrkräfte gezielt auf bestimmte Themen ansprechen können. Falls es die Schulen gestatten, ist es ohnehin ratsam, die Eltern-Lehrer-Gespräche gemeinsam mit dem Kind zu führen. Schließlich stehen nicht die Eltern, sondern die Schulkindern und deren Leistungsfähigkeit im Fokus. Im Gegenzug erfahren die Schüler und Schülerinnen im Rahmen dieser Gespräche aus erster Hand, welche Mitteilungen die Lehrer an die Kinder haben.

Bei auftretenden Schwächen über Handlungsstrategien reden

Besondere Aufmerksamkeit ist am Elternsprechtag geboten, wenn das Kind im Unterricht oder speziell in einigen Fächern bestimmte Schwächen hat. In diesem Fall ist es entscheidend, in Zusammenarbeit mit den Lehrern Handlungsstrategien zu erarbeiten. Ist eine Ausarbeitung derartiger Lösungsvorschläge geplant, ist eine aktive Beteiligung des Nachwuchses am Gespräch zwischen Lehrer und Eltern umso wichtiger. Möglicherweise sind Lösungsoptionen wie ein Sitzplatzwechsel oder Nachhilfe durch einen Schüler aus der Oberstufe schnell gefunden.

Bei Notwendigkeit einen Termin für ein weiteres Gespräch vereinbaren

Weil Eltern am Elternsprechtag binnen kurzer Zeit zumeist mit unterschiedlichen Lehrern ins Gespräch kommen, ist es ratsam, alle wichtigen Fakten gleich zu notieren. Stift und Notizblock sollten deshalb bei der Besprechung stetige Begleiter sein. Eventuell ist es im Anschluss an das Elterngespräch ebenfalls notwendig, einen neuen Termin zu vereinbaren.